Ein Teil der Arbeit ernährt und der andere formt. Die Hingabe an die Arbeit ist, was uns formt.

- Antoine de Saint-Exupery

Wir können fast alles, außer hochdeutsch. Ein ehernes Gesetz der Medizin gilt uneingeschränkt auch heute: Patient, Arzt und Mitarbeiter sind Menschen, keine Maschinen. Langfristiger Erfolg und Zufriedenheit sind nur möglich, wenn alle menschlich und respektvoll miteinander umgehen, sich gegenseitig unterstützen und an einem Strang ziehen. Ihre Zufriedenheit ist unser Erfolg.

Zahnärzte

 

Harald Essig

Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Implantologie, Parodontologie

Dr. Andreas Geist

Zahnarzt, Implantologie

Dr. Marlene Thiel

Zahnärztin

Dr. Katharina Watzelhan

Zahnärztin

Jana Dieke

Zahnärztin


Liebe Patientinnen, liebe Patienten,
die dritte Welle der Corona-Pandemie scheint gebrochen zu sein. Bitte bleiben Sie wachsam, auch wenn wir uns alle berechtigterweise nach Normalität sehnen.
Die Impfungen gehen zügig voran, reichen aber noch nicht aus, um die so genannte Herdenimmunität zu gewährleisten. Bitte bemühen Sie sich alle schnell um Impftermine, sofern noch nicht geschehen. Nur so können wir die Entstehung weiterer, gefährlicher Mutationen verhindern.
Erschreckende Meldungen erreichen uns aus der Kinderpsychiatrie. Extrem viele Kinder und Jugendliche haben durch den Verlust sozialer Kontakte Depressionen entwickelt, so dass vielfach nur noch suizidgefährdete Patienten aufgenommen werden können. Es ist ein sehr ernstes Alarmsignal und muss für uns alle bedeuten, dass wir durch unsere Impfbereitschaft den entscheidenden Beitrag leisten, um Schulen und Kitas schnell wieder zu öffnen.
Eine Pandemie können wir nur durch solidarisches Verhalten und Abkehr vom Egoismus beherrschen.
Wir sind schon auf der Zielgerade. Deshalb die dringende Bitte an Sie alle:
Verzichten Sie noch kurze Zeit auf unnötige Kontakte außerhalb der Familie. Verzichten Sie auf Fernreisen, um nicht weitere Mutanten des Coronavirus einzuschleppen. Social-Distancing ist das wirksamste Mittel, die Infektionsketten zu unterbrechen. Halten Sie Abstand. Tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz und waschen Sie sich häufig die Hände. Niesen und Husten Sie unbedingt in die Armbeuge.
Machen Sie sich und Zweiflern in Ihrem Umfeld bewusst, dass wir uns nicht für uns selbst impfen lassen, sondern für unsere Kinder, Eltern und besonders gefährdete Mitmenschen in unserem Umfeld. Viele gefährliche Krankheiten konnten weltweit nur durch die Solidarität des Impfens ausgerottet oder entschärft werden.
Sowohl die Medizin als auch die Zahnmedizin haben dazugelernt und können nun gezielter gegen das Virus agieren.
Das Lüften geschlossener Räume hat offensichtlich große Bedeutung.
Wir haben in unserer Praxis ein aktives Lüftungssystem, das frische Luft über einen Filter vom Dach des Gebäudes alle halbe Stunde komplett gegen die verbrauchte Luft austauscht. Wir haben bereits mit der ersten Pandemiewelle die höchste Leistungsstufe von 1,4 Millionen Litern pro Stunde eingestellt.
Das Wasser in unseren zahnärztlichen Einheiten wird in Ringleitungen geführt und aus einer Entkeimungsanlage gespeist, die seit Beginn der Pandemie die Maximaldosis an Chlor zusetzt, um Bakterien und Viren sicher abzutöten.
Wir sind – wie immer – für Sie da.
Unsere Praxis bietet besonders seit dem Umzug 2017 in die neuen Räume ein Höchstmaß an Arbeits- und Patientensicherheit. Das geschieht durch laufende Prozesskontrollen unserer Desinfektion und Sterilisation ganz ähnlich wie in großen Krankenhäusern. Unsere Mitarbeiterinnen werden laufend in Hygiene geschult.
Nach jedem Patienten werden die Oberflächen desinfiziert. Die Böden werden mit desinfizierenden Spezialreinigern behandelt. Wir haben berührungslose Spender für Seife, Desinfektion, Handschuhentnahme in sogenannten Hygieneschränken in jedem Behandlungszimmer.
Wir behandeln ständig Patienten mit Virus-Erkrankungen wie Grippe, Herpes oder Hepatitis. Viele Patienten wissen nicht, dass sie erkrankt sind, oder aber sie teilen es uns nicht mit.
Wir behandeln deshalb jeden Patienten so, als sei er Träger einer ansteckenden Krankheit.
Wir haben das schon immer so gehalten, zum Schutz von Ihnen allen und uns selbst.
Deshalb sind wir darin auch seit 30 Jahren geübt und erfahren.
Daran ändert das neue Coronavirus nichts.
Wir sind Ärzte. Wir stehen im Dienst kranker Menschen.
Wir bitten Sie aber, Ihren Beitrag zum Gelingen des Infektionsschutzes für uns alle zu leisten, jetzt und auch in Zukunft.
Geben Sie Erkrankungen gewissenhaft an. Alle Mitarbeiter unserer Praxis unterliegen der strengen Schweigepflicht des Zahnarztberufes. Rufen Sie uns an, wenn Sie krankheitsbedingt eine Behandlung absagen möchten oder unsicher sind, ob Sie sich angesteckt haben.
Sie können sich bei uns die Hände desinfizieren und in unserem Wartezimmer den Mindestabstand zu anderen Wartenden einhalten. Tragen Sie auf den Gängen und im Wartezimmer Ihren Mund-Nase-Schutz.
Ihre Gesundheit steht und stand für uns immer an erster Stelle. Das gilt nicht erst seit das neue Coronavirus uns alle verrückt macht.
Bleiben Sie und Ihre Familien gesund und hoffen Sie mit uns, dass der Spuk bald vorbei ist.

Ihr Praxisteam Harald Essig und Dr. Andreas Geist

 

 

Ein Jahr vieler Schatten und weniger Lichtblicke ist für uns alle zu Ende gegangen. Wir freuen uns um so mehr, dass wir am letzten Tag des Jahres ein Licht für andere anzünden konnten:

Wir danken an dieser Stelle Ihnen allen, unseren Patienten und Patientinnen, die ihr Altgold für einen guten Zweck gespendet haben. Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir dem Hospiz Bietigheim-Bissingen einen Scheck mit stolzer Summe überreichen konnten :            

"Dankeschön an die Zahnarztpraxis Harald Essig und Dr. Andreas Geist, Bietigheim-Bissingen. Eine schöne Überraschung zum Jahresende bereitete Zahnarzt Harald Essig der Vorsitzenden des Trägervereins Hospiz am 30. Dezember 2020. Die Praxis hatte in den letzten Jahren Zahngold als Spende von ihren Patient*innen erhalten und konnte nun dem Hospiz die schöne Summe von Euro 14.637,50 übergeben. Wir danken sehr herzlich für diese großzügige Zuwendung. Das Foto entstand an der Baustelle des künftigen Hospizes in der Pforzheimer Straße 34. Das erhaltene Geld wird hierfür verwendet".

20-12-30_Übergabe_Zahngoldspende_Harald_Essig